30. April 2018 – wachsende Ringe…
Für mein Projekt „Riesenkalender“ habe ich mir ja vorgenommen, darin zu verarbeiten, was mich in dem jeweiligen Monat kreativ beschäftigt hat…
Im April war mir ziemlich schnell klar, dass das Thema „Mandala“ (das Mustermittwochthema dieses Monats) im Vordergrund stehen sollte. Aber auch die Eindrücke des Kalligrafiekurses, den ich Ende März in Dresden besuchte, haben mich noch ein wenig beschäftigt.
Also habe ich zunächst, wie im Kurs gelernt, mit einem breiten Flachpinsel und farbiger Tinte einen Hintetgrund gestaltet, den ich später weiterbearbeiten wollte:
Naja, und das Schreiben wollte ich ja auch ein wenig üben. Also habe ich groß angefangen und den Monatsnamen mit Balsaholz geschrieben.
Der Mandalastempel war relativ schnell fertig, den habe ich vor einer Woche ja schon gezeigt. Größeres Kopfzerbrechen hat mir diesmal der Text bereitet. Schließlich habe ich mich für das Gedicht „Ich lebe mein Leben“ von Rainer Maria Rilke entschieden. Ich finde, es passt wunderbar zu einem Mandala, das sich ja bekanntlich auch in wachsenden Ringen um einen Mittelpunkt anordnet.
Mit der Bandzugfeder habe ich Rilkes Gedicht auf mein Kalenderblatt geschrieben, ganz ohne Kleckserei und ohne Missgeschick… HURRA! Einzig das „ß“ musste ich in „ss“ abändern, da ich nicht wusste, wie man es „kalligrafisch“ schreibt.
Zum Schluss kam dann auch der Mandalastempel zum Einsatz. Hmmm, vielleicht habe ich ein wenig mit der Stempelei übertrieben… Aber, wie mein Tom so schön sagte: Mein Kalender muss ja auch mich ein wenig widerspiegeln. Und da passt „klotzen, nicht kleckern“ ganz gut.
Obwohl: kleckern tu ich ja auch oft 😉