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26. Februar 2021 – Februar in Falten

Für dieses Jahr habe ich mir ja vorgenommen, mich jeden Monat einer Technik genauer zu widmen, vor allem mit dem Ziel, meine vielen Kreativbücher, die bei mir einfach nur im Regal stehen, „unter die Lupe zu nehmen „. Im Januar habe ich mich viel mit dem Drucken mit der Gelatineplatte beschäftigt. Da hatte ich zwar kein Buch drüber, wollte aber mal mehr in diesem Bereich ausprobieren. Im Februar nun hat mich wirklich ein Buch begleitet:

Ich frage mich wirklich, warum ich dies Buch damals unbedingt haben wollte. Ich mache zwar sehr gerne Bücher aber eigentlich gar nicht so gerne Faltbücher – und darum geht es ja hauptsächlich in diesem Buch. Steht ja auch drauf… Die erste Herausforderung war dann auch, zu entscheiden, welche Projekte ich überhaupt aus dem Buch ausprobieren wollte. Von den 33 vorgestellten Projekten waren tatsächlich nur sieben dabei, die mir wenigstens ansatzweise „nachbauenswert“ erschienen, ich nicht zu großes Papier benötigt hätte (manche Papierformate waren an die 90 cm oder mehr groß) oder spezielles Werkzeug, wie eine Rillvorlage…

Gleich von meinem ersten Projekt war ich ziemlich genervt. Auch da war das Papier sehr groß (76 cm breit) und mir ist es dadurch schwer gefallen, genau zu falten. Vielleicht hätte ich auch die Anleitung vorher genauer lesen sollen, denn das Buch ist mit seinen fünf aneinandergefügten Ziehharmonikastreifen fast 4 Meter lang!!! Ehrlich gesagt, brauche ich gar kein so langes Buch… Also…ähem…lesen wäre tatsächlich manchmal von Vorteil.

Das zweite Büchlein wiederum fand ich ziemlich gut. Es hat einen separaten Einband, sogar mit Buchrücken! Die vier Einstecktaschen kann man mit schönen Kleinigkeiten (Gutscheinen, Fotos, lieben Grüße etc.) füllen. Das werde ich bestimmt wieder einmal falten.

Dieses Ziehharmonikabuch, mein drittes Projekt, war im Vergleich zum vorherigen komplizierter zu falten und längst nicht so schön. Ist also nicht wirklich eine Alternative für mich.

Tja, das Flaggenbuch, das ist schon ein kleines Kunstwerk! Es hat feste Buchdeckel, was mir sowieso immer sehr gut gefällt. Für meine Projekte aus dem Buch habe ich ja nur die Technik an sich ausprobiert. Deshalb sind die Flaggen auch einfach nur weiß. Sie können aber natürlich ausgestaltet werden. Ich weiß zwar noch nicht genau, wie ich die Flaggen gestalten könnte aber das Buch an sich gefällt mir schon mal sehr gut.

Das fünfte Projekt, die „verwobenen Laschen“ wiederum habe ich mir irgendwie spektakulärer vorgestellt. Das ist jetzt auch kein Projekt, das ich unbedingt nochmal machen muss…

Das Glücksrad ist kein Buch sondern ein „Faltobjekt“ und gar nicht so schwer herzustellen. Ich habe dafür Papier genommen, das ich mit Rasierschaum eingefärbt hatte. Die drei Glücksräder hängen nun bei mir am Fenster.

Das letzte Projekt, das Blizzardbuch, habe ich kleiner gemacht, als angegeben. Ich habe schon das größte Papier genommen, das ich hatte, die Breite eines A2 Blattes, doch ich hätte 90 cm benötigt. Nun ist es eher winzig geworden, das Blizzardbuch mit seinen Einstecktaschen. Ich finde das Buch meines 2. Projektes als Einsteckbuch immer noch am besten.

Ihr seht schon, das Resümee zum faltigen Februar fällt etwas dürftig aus. Ich denke, die Vorlieben sind ja bei jedem anders. Für mich persönlich hat sich die Anschaffung dieses Buches nicht so gelohnt. Allerdings finde ich, dass die Anleitungen und Erklärungen in dem Buch gut beschrieben sind. Das ist ein Pluspunkt. Und bestimmt gibt es Menschen, die falten über alles lieben und riesengroße Papiere daheim haben… 😉

3 Kommentare

  1. Da sind sehr interessante Faltenbücher bei dir entstanden. Sie gefallen mir. Das letzte Einsteckbuch ist sehr niedlich geworden. Wie du schreibst ist dein Favorit wohl das gelungenste.

  2. Wunderbar, liebe Andrea, wie du dich der Aufgabe gestellt hast! Ich finde die Werke sehr schön, aber verstehe auch sehr gut, dass nicht alles so geworden ist, wie du es dir vorgestellt hattest! Manches ist dann von der Wirkung eher mäßig, das kenne ich auch. Aber nun hast du das sehr gut gemeistert und wenigstens eine feine Anleitung gefunden, die für dich gut passt. Manchmal reicht das ja auch schon!
    LG und schönes Wochenende, und wir denken morgen auch sehr an dich 🙂
    Susanne

  3. Hallo Andrea, ich habe schon eine Weile auf deine Ergebnisse gelauert. Schade, dass du von dem Buch nicht so begeistert bist, aber es ist doch schön, dass du dich endlich damit beschäftig und von vorne bis hinten durchgearbeitet hast.
    Ich habe selbst ja auch mal vor der Aufgabe gestanden, dass Beste aus den Anleitungen zu machen. Oft hängt es davon ab, welche Papierfarben und -sorten man auswählt und welche Proportionen das Endprodukt bekommt. Darüber hatte ich mir einige Gedanken gemacht, bevor ich begonnen hatte. Von den Faltanleitungen war ich aber begeistert, denn Hedi Kyle ist konsequent ihrem Thema treu geblieben und hat vieles völlig neu entwickelt.

    Liebe Grüße. Ich bin auf dein März- Buch gespannt!
    ela

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